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Friederike Büch

1963 in Kötzting geboren, in München und Kollnburg lebend, Studium Akademie der bildenden Künste München, Stipendium mit Auslandsaufenthalten, Assistenzen an 2 Münchner Bühnen, Ausstellungen in Galerien und im öffentlichen Raum deutschlandweit.

Friederike Büch malt abstrakt und setzt sich begleitend in Studien mit dem Farbverhalten der natürlichen Umgebung, etwa fließendem Wasser, auseinander. Es wird auf bis zu 3 qm großen quadratähnlichen Leinwänden gearbeitet. Ausgangspunkt ist weder eine Idee noch eine Komposition, sondern die Farbe selbst, die sie aus Ölen und Pigmenten anreibt. Gerne wird impulsiv gestisch in vielen Schichten gemalt. Dabei wird das Bild oft radikal überdeckt, ein andermal wird es teilweise stehen gelassen oder es scheint im Lasur- oder Kratzverfahren hindurch. So entstehen ineinander verlaufende Farbfelder, Mischtöne, Linien, Konturen, groß angelegte Farbbögen, Pointilliertes und zart Durchschimmerndes. Während sie die Leinwand immer wieder dreht, geht sie zunehmend auf das Bildgeschehen ein. Sie nennt ihre Werke auch „Farberzählungen um einen emotionalen Suchpunkt herum“.

Themen: Farbe, Licht, Spannung, Natürliches und Urbanes, Transparenz, Transzendenz

Webseite: büch.org oder www.friederikebuech.de