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Heiko Herrmann

1953 in Schrobenhausen geboren
1971-73 Glasmalerlehre in Neugablonz
1973 - 74 Schüler von Heimrad Prem
1974 - 78 Studium an der Akademie der Bildenden Künste, München
1976 - 81 Mitglied der Künstlergruppe „Kollektiv Herzogstraße“
1979 Gestaltung der Kulturzeitschrift „ANALLE“ Nr. 7
1985 Staatlicher Förderpreis für Malerei, Bayern
1990 Gastprofessur für Malerei, „Pentiment“ , Hamburg
1993 - 2018 Organisation und Durchführung des Künstlersymposiums “Pertolzhofener Kunstdingertage“
2005 Gründung KUNSTVEREIN PERTOLZHOFEN e.V.

Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland

lebt und arbeitet in München und Pertholzhofen

ORDNUNG ins GERÜMPEL dieser WELT

Heiko Herrmann zieht Inspiration aus den Formen, Farben und Facetten dieser sichtbaren Welt und versucht deren „innere Mechanik“ darzustellen. Seinen Schaffensprozess beschreibt Herrmann so, dass er auf der Leinwand verschiedenartiges „Gerümpel“ von Farbflecken und Linien versammle, dieses „Gerümpel“ lange ansehe und erst dann ordnend eingreife, und versucht das Ganze in Fahrt zu bringen, zum Leben zu erwecken,. Ähnlich verhalte es sich bei der Plastik. Aus verlorenen Formen, Wellpappeschachteln und Styroporverpackungen versuche er, Gebilde zu gestalten, die er zu neuen Figuren formt und anschließend in Eisen gießt. Das Ergebnis sind kraftvolle, lebendige Werke, stets an der Grenze des Erkennbaren.

Näheres zu Leben und Werk: www.heiko-herrmann.org