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Leo Schötz

Jahrgang 1963, studierte von 1985 bis 1991 an der Akademie der bildenden Künste München bei Heinz Butz.

Seine anfänglichen Arbeiten, Malereien und Zeichnungen sind geprägt von einem starken Realismus und dem Studium der Natur. Aus diesem erarbeiteten inneren Vokabular, dies entsprach auch der bildnerischen Philosophie seines Lehrers, entstehen ab 2001 zunehmend Bilder, die ihren Ursprung im Autographischen suchen. 

Die meist großformatigen Acrylbilder jenes Neuansatzes sind fortan motiviert von einem frei gesetzten malerischen Gestus und von intuitiven Formerfindungen. Die Ergebnisse sind Schöpfungen semiabstrakter Figurationen, geboren aus einer verinnerlichten Welt in expressiver Form- und Farbsetzung.

Seine Malerei liegt im Einflussbereich der Gruppe Spur und CoBrA, er schätzt das bildnerische Werk und die Formensprache von Georg Baselitz.

In seinen neueren Arbeiten legt Leo Schötz Acrylfarben in mehreren Schichten auf die Leinwand. Mit einem breiten Spachtel wird das Motiv aus den flach daliegenden Leinwänden von allen Seiten  aus der noch nassen Farbschicht frei gekratzt. Diese Bilder haben die Anmutung von Holzschnittdruckstöcken und stellen ein Bindeglied zu Schötz’ druckgrafischen Werken dar.

„malen ist wie unbekannte Samen in die Erde stecken, die Leinwand so lange zu gießen, um wie ein ungeduldiges Kind das Sprießen nicht erwarten zu können…und meistens ist das Unkraut schöner als die Saat“ 

Leo Schötz


www.leo-schoetz.de