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Manfred Hollmann

Prof. Manfred Hollmann 1929 - 2012

Manfred Hollmann war ein Vertreter der autonomen Malerei. Nach dem Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste München bekam er 1957/58 bei Andre Lothe in Paris entscheidende Impulse aus der französischen Maltradition, deren Wurzeln bis in die Renaissance zurückreichen.

Farbe und Form stehen in der autonomen Malerei für sich, sie sind der Bildinhalt.

Ab den frühen 70er Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelte Manfred Hollmann seine typische Bildsprache. Expressive Formen und eine starke Farbigkeit, die sich oft aus schwarz-weiß Studien entwickelt, sind sein Markenzeichen.

Seine Vorgehensweise formulierte er so: Ein Bild ist nie fertig, man kann im Grunde endlos weitermalen.

Neben der Malerei arbeitete Manfred Hollmann auch architekturbezogen und gestaltete unter anderem Kirchenfenster und die U-Bahnstationen Fürstenried west in München.

Von 1973 bis 1995 war Manfred Hollmann Professor für Malerei an der Akademie der Bildenden Künste München.

Text: Jörg Schwarzenbach


www.joergschwarzenbach.de/manfredhollmann